
03. Mai 2006:
Während die Klärgrube gesetzt wird hat der Bagger nichts
Besseres zu tun und entfernt den Mutterboden, der hinter ihm
zwischengelagert wird. Man erkennt noch zwei Pflöcke der
Grobabsteckung. Wir hätten die Böschung vor dem Baggern
abstecken sollen! Im Vordergrund der Stubben des meistbeweinten
Apfelbaumes von Quohren - Fuchsis Konfirmationsbaum.

Sven kämpft um ein
Höhenbezugsmaß, das in dieser Ecke angesetzt wird. An diesem
Tag sind Sven und ich in Form, mal halten wir die "Schmieche"
verkehrtherum, mal addieren statt subtrahieren wir Differenzmaße.
Am Ende stimmt's doch.

Der Bagger arbeitet sich nach
hinten. An diesem dritten Tag der Tiefbauarbeiten stockt immer wieder
der Abtransport der Container mit dem Erdaushub. Mittags platzt mir der
Kragen und ich ordere noch einen zweiten Containerlaster dazu - wegen
der Kurzfristigkeit zum deluxe-Preis, versteht sich. Später hilft
auch der Fuchs mit und rangiert mehrfach heldenhaft mit Trecker und
Anhänger rückwärts die Einfahrt hoch. Ausserdem platzen
an diesem Tag unserem unglücklichen ungarischen Lasterfahrer zwei
Reifen, davon hat einen unsere abgebrochene Sandsteinsäule in der
Einfahrt auf dem Gewissen.

Das ist er, der Stein des Anstosses. Schade drum, aber nicht zu ändern.

"Probehalber" wird etwas
Mineralgemisch eingebracht und die Oberkante für das Planum
bestimmt. Die Sohle sitzt sieben Zentimeter tiefer als geplant, weil
der Bagger erst auf diesem Niveau festen Boden unter den
Löffel bekommt. Im Hintergrund der sehr hilfreiche Baulaser, der
Nivellier und der Mutterbodenhaufen.

06. Mai 2006: An dieser lustigen
Wumm-Tschak-Maschine hing ich am Samstag etwa vier Stunden lang und
habe das Planum verfestigt. Anschliessend ging es auch noch eine Runde
über die Baustrasse. Ob das helfen wird, werden wir sehen. Eine
halbe Stunde nach Abschalten der Maschine jeweils hört das
Vibrieren in den Händen auf. Jetzt kann der Regen kommen! Im
Hintergrund die "Stubbenkammer".

Die Baustrasse. Die sehr tiefen
Furchen, die die Laster und der Bagger gezogen haben, kann man nur noch
erahnen. Das Schicksal des neuen Grenzsteins in der Mitte am unteren
Ende gibt uns Rätsel auf. Zwischendurch ging es heiss her und wir
brauchten sogar rechts daneben eine zweite Einfahrt für die
Laster. Die ist inzwischen von einem Mineralgemisch- und einem
Sandhaufen belegt.

Das ist alles, was Aandula und
Torsten an sinnvoll verbrennbarem Holz von unseren Obstbäumen
übrig gelassen haben. Der Rest wartet auf einem riesigen
Scheiterhaufen neben dem Mast auf seine Verbrennung.

Das Planum ist verdichtet und die Böschungen sind mit Planen abgedeckt. Ein guter Platz, um Federball zu spielen!

Aus dieser Perspektive sieht die
Oberfläche sehr akkurat aus. Aber auch nach unseren Messungen
bewegen sich die Höhendifferenzen im Wesentlichen in einem
Intervall von drei Zentimetern. Bewerbungsfoto für die
aufgeräumteste Baustelle Ostsachsens!

Das Wetter hat mitgespielt. Wenn alles getan ist...
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zuletzt aktualisiert: 21. Mai 2006