Drei Mal abgeschnitten - und immer noch zu kurz... (25. Juni 2006)
Nachdem in einer weiteren "externen" Baggersitzung zumindest die
südliche und westliche Frostschürze ausgehoben und die
Zuführungsgräben gegraben worden sind, war es an Arne und
mir, diese Gräben zu bestücken. Dass wir damit an diesem
Wochenende nicht fertig wurden, lag zum einen an einem (nicht von uns)
schlecht bemessenen Rohr, das ich mit samstags zur Verfügung
stehenden Mitteln nicht verlängern konnte. Zum anderen ging die
Arbeit bei der brütenden Hitze ohne Schatten nur schleppend voran.
Eine Verzögerung, die sich rächen sollte...

Hier erkennt man gut die verdichteten Frostschürzen und den Haufen
mit Mineralgemisch, der bald unser neues Planum bilden wird.

Das Mineralgemisch begrub z.B. Teile des Schnurgerüsts unter sich.

Der Tag geht aber erstmal los mit einem gemeinschaftlichen Einsatz der
Paten-Brigade: Bei Sven steht eine Rigips-Lieferung ins Haus. Aber
nicht durch die Tür! Sondern...

.. durch's Fenster! Taorus kommt später und ist auch mit dabei.

Der nette junge Mann verschafft uns zum Samstag gut gelaunt noch
zusätzliche zehn Tonnen Mineralgemisch und wartet auch geduldig
solange, bis der Kollege von der mobau abgerückt ist. Danke!

Der grinst und ich starre angstvoll auf den rückwärts herannahenden Laster... Rechts übrigens Sand, links Dreck.

Knapp durch die gesteckten Tore zwischen Regenrohr und E-Kabel vom
Carport passend, wird das Mineralgemisch direkt aufs Planum gekippt,
solange der Boden noch trocken ist und den Laster trägt.

Der Herr von der Berufsgenossenschaft schaut auch mal vorbei, hat aber seine Brille vergessen.

Die unterste Lage in etwa 2 Metern Tiefe bestehend aus Abwasserrohr und
den PE-Rohren der Erdwärmetauscher ist bereits abgesandet. Auf der
hier sichtbaren Höhe liegen die Zisternenrohre und das
Trinkwasserrohr. Im Vordergrund das abknickende KG-Rohr der
Carport-Entwässerung. Sämtliche Elektrokabel kommen noch eine
Etage höher in den Graben.

Das Ende des Abwasserrohres steht in dem Schacht, damit es später
noch um einige Zentimeter justiert werden kann. Die PE-Rohre kommen
hoffentlich in etwa da aus dem Planum, wo sie später hinsollen.

Blick von der anderen Seite. Man erkennt die den Graben querende alte
Wasserleitung, über die unser Regenrohr hinweggeführt ist.

Auch hier ein: Endlich! Der Haufen ist weg. Zu zweit ging das Aufladen
sehr viel leichter von der Hand. Darunter hatten es sich schon die
Ameisen bequem gemacht...

Dieser hier hat übrigens die meisten Fotos an diesem Tag gemacht.

Und auch sonst helfen die Herren Söhne mit, wo es geht.

Naht ihr euch wieder, schwankende Gestalten...

Dieses Corpus delicti wollte ich, weil abgewinkelt, denn doch nicht
einbauen. Ich habe dann am Montag eine gerade Version besorgt. Und das
während eines WM-Spiels! Die kleineren Sanitärhändler
Dresdens aus den Gelben Seiten liessen sich durchweg von ihren
Anrufbeantwortern empfehlen. Am Ende musste ich nach Gompitz zu Heinze
fahren. Danke!

Der Geselle macht sich; naja, Sonntagslohn eben. Wenn das die Gewerkschaft sieht!
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zuletzt aktualisiert: 03. Juli 2006