Finalbaggern (07. bis 09. Juli 2006)
Das wird selbstverständlich NICHT die letzte Baggeraktion; aber
aus zwei Gründen verdient sie sich wohlmögich diesen Titel:
Erstens fand sie während der Finalrunde der WM statt und -
wichtiger - zweitens soll im Ergebnis ein Planum entstehen, auf das
direkt die Bodenplatte aufgebracht werden kann. Dazu organisiert uns
Sven wieder einen EX30 und eine Rüttelplatte, und Detlef und ich
machen uns am frühen Freitagmorgen ans Werk.

Auch hier wieder ein Portrait des maschinellen Helden der Aktion, unter
der Plane die Rüttelplatte. Bei der war übrigens ein
Hydraulikzylinder undicht, so dass sie sich nicht mehr
rückwärts fahren liess. Das machte die Sache zwar deutlich
mühsamer, ging aber auch.

Das ist schon der Blick auf das Ergebnis. Bereits beim ersten Verteilen
des Mineralgemisch-Haufens wurde klar, dass der nicht reichen
würde. Also orderten wir rasch so viel, wie auf einen Laster passt
nach und Fa. Gude konnte freundlicherweise gegen Mittag liefern. Danach
dachten wir, wir hätten mehr als genug, aber auch dieses Volumen
verschwand völlig und es wurde am Ende wieder etwas knapp. Dennoch
ist die Absteckung etwas reichlich bemessen gewesen, so dass die Platte
doch draufpassen sollte. Das werden wir in der kommenden Woche noch
nachmessen.

Die Rohre, die viel Schweiss bedeuten: Vorn und hinten die beiden
Traufanschlüsse, in dem Schacht links das Abwasserrohr, davor
diverse PE-Rohre für Trink-, Brauchwasser und
Erdwärmetauscher und in der Tüte ("Ich bin doch nicht
blöd!") alle Elektrokabel ausser der Hauptzuleitung. Jene liegt
sichtbar am nördlichen Rand des Planums und wird seitlich in die
Bodenplatte eingeführt.

Blick nach Südosten; zweiter Teil der Bewerbungsmappe um die ABOS.
Die Folien an der nördlichen und östlichen Grubenböschung
zerrissen nach entsprechender Sonnenbestrahlung tatsächlich
leichter als Papier und müssen demnächst erneuert werden.
Aber immerhin: Niederschläge werden uns bzw. die Baustelle nun
nicht mehr so hart treffen wie in den vergangenen Wochen. Man erkennt
das Stromhauptkabel, das um das Planum herumgeführt ist und im
Vordergrund zusammen mit dem "Mastkabel" endet.

Auch die Baustrasse ist einigermassen beräumt. Jana hatte am
Samstag noch eine Sandfuhre bei Gudes geordert, die teilweise für
Sven gedacht war, sich aber nicht völlig an der Südseite des
Fuchsbaus abladen liess. Daher kam der Rest bzw. die Hälfte auf
unserer Baustrasse zu liegen. Da ich fürchte, dass der Haufen bei
der Erstellung der Bodenplatte ziemlich im Weg sein könnte, nutze
ich den vorhandenen Bagger und setze den Haufen nochmal an die
Nordseite des Schuppens um. Das ging zwar besser als erwartet, aber
langsamer. Jana darf die restlichen zwei bis drei Schubkarren zeitnah
noch beseitigen und für die Grundlage der Gartennutzung unseres
Grundstückes verwenden.

Diesen dicken Haufen habe ich gemacht!

Die Zuchhini auf diesem dicken Haufen gehört zu unserem ersten
Gartenertrag und wird in den kommenden Wochen im Kochtopf landen.

Unter diesem Streifen verläuft nun die Stromversorgung des Dorfes.
Demnächst wird hier Sven's und unser Holz abgelagert werden und im
nördlichen Teil wird Jana "kultivieren".

Wie plan ist plan? Jana hat am Donnerstag noch einen Baulaser besorgt,
dessen durchdringendes Fiepen Detlef und mich reichlich nervte.
Andererseits steht der anhaltende Ton für exakte Höhe und
zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Punkt dürften nach
meinem Dafürhalten maximal drei Zentimeter liegen; zwischen einem
drüber und zwei drunter. Das reicht hoffentlich aus.

Die gestrenge Bauherrin auf dieser schicken Treppe, die Detlef und ich
am Samstag gebastelt und für ausreichend stabil befunden haben, um
darüber z.B. einen Einzug abzuwickeln. Das etwas schiefe Design
ist Ergebnis ausgiebiger Berechnungen und steht eben für hohe
Stabilität und weitgehende Kindersicherheit.

Hier das Ganze direkt von vorn und eine Ansicht der Nordseite des Fuchsbaus mit den grossen Fenstern.

Und weil ich so stolz drauf bin, nochmal von der Seite. Da wir
gleichzeitig auch die Treppe innen ins Obergeschoss abgebaut haben, ist
dies für eine Weile der einzige amtliche Weg ins Obergeschoss.
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zuletzt aktualisiert: 09. Juli 2006