Grundplattenlegung (28. Juli 2006)
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Am grossen Tag der Grundstein- bzw. -plattenlegung nehme ich am
Vormittag Urlaub, damit ich dem Ereignis beiwohnen kann. Ab 10 Uhr 15
soll's losgehen...

...und das kam terminlich auch einigermassen hin. Die Betonautos haben
zwar alle etwas Mühe, die Einfahrt rückwärts hoch zu
kommen, schaffen das aber alle letztlich ohne ernste Schwierigkeiten.
Glücklicherweise regnet es noch nicht, für den folgenden
Samstag sind Unwetter angesagt.

Der erste Schwung fliesst in die am weitesten vom Laster entfernten
Teile der Platte. Das Verteilen mit der Harke ist zwar sicherlich unter
keinen Umständen ein Spass, aber bei der herrschenden Hitze ganz
besonders nicht.

Der elektrisch betriebene Vibrator verdichtet den Beton, besonders an den Rändern.

Das Publikum. Aber auch ich könnte anderen stundenlang beim Arbeiten zusehen!

Einer der beiden Lehrlinge (?). Wichtiger ist dieses Bild, weil man im
Hintergrund den Baulaser sieht, mit dessen Hilfe die Oberkante der
Platte am Niveau kontrolliert wird. Solche Laser haben wir bisher schon
häufiger benutzt.

Der Fahrer spült die Rohre mit Wasser und der erste Laster von dreien wird gleich wieder nach Hause fahren.

Kurz bevor das passiert erscheint dieses Exemplar auf der Strasse.
Irgendwas stimmt doch damit nicht? Der Fahrer versucht aus mir nicht
erklärlichen Gründen im Oberdorf zu wenden, aber ich kann ihm
nicht schnell genug sagen, dass das Dank unserer teutschen
Mitbürger nix werden wird und so macht er die Erfahrung eben
selbst - und kommt das halbe Dorf im Rückwärtsgang wieder
herunter.

Richtig, es steht (noch) nichts drauf und ausserdem glänzt das
Teil überall; nicht mal die Reifen waren schmutzig. Wie der Fahrer
angesichts des späteren, versehentlichen Versuches eines der
Frenzel-Mitarbeiter, die Rutsche gegen den Korpus knallen zu lassen,
erklärt, kostet eine Lackierung "zwangzigtausend Mücken". Die
ruinieren wir hier jedenfalls heute nicht.

Rein rutscht's von alleine...

...es folgen aber noch die Schritte Verteilen und Messen. Vorn die Messlatte für den Laser.

Nachdem die zweite (sehr ergiebige?!) Birne in der Schalung versenkt
ist, wiederholt sich das akribische Spiel mit der Reinigung.

Der hintere Teil ist bereits geglättet. Der Vorarbeiter hat hier
erkennbar die Platte in der Hand, die man immer wieder kurz absetzend
über den Beton bewegt und die mit scheinbar kleinem Aufwand zu
einer erstaunlich glatten Oberfläche führt.

Merkt man, dass Betonautos eine gewisse Faszination auf mich ausüben?

Auf die Söhne aber auch. Die sitzen während der gesamten Prozedur über knapp zwei Stunden gebannt da.

Der Dritte im Bunde bringt eigentlich nur noch eine Restmenge, kommt
aber reichlich spät, während der übrige Beton schon
erkennbar beginnt, abzubinden.

Letzte Ecke, und ein sehr netter Fahrer. Die Oberfläche in dem
noch nicht geglätteten Teil ist vorher zerstört bzw.
breitgezogen worden, damit sie von dem frischen Beton gebildet werden
kann. Diese Verbindung recht unterschiedlich weit abgebundener
Schichten scheint mir angesichts der später in diesem Bereich
sichtbar werdenden Risse allerdings trotzdem kritisch zu sein.

Hier ist dann schon alles drin und muss nur noch geglättet werden.

Auf Wiedersehen, ich gehe jetzt arbeiten. - Ist hier schon wieder ein Betonauto auf dem Bild?
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zuletzt aktualisiert: 02. August 2006