Innenausbau I (KW 40/41 2006)

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In diesen beiden Wochen ist Gewühle auf der Baustelle. Zunächst muss die Erstellung der Geschossdecke vorbereitet werden. Parallel arbeiten die Dachdecker. Unser Installateur bereitet die Lüftungsanlage vor. Nicht zu vergessen der Einbau von Fenstern und der Haustür.




Blick ins Erdgeschoss nach Westen. Die Fensterlaibungen sind bereits abgeklebt, die Decke hat von unten gesehen bereits ihre finale Optik. Mir gefallen die Proportionen von Deckenbalken und Unterzügen sehr gut. So "ordentlich" wird es so schnell nicht wieder sein...




Hier verschwindet der Vorlauf der Solarkollektoren in der Wand und der Rücklauf biegt ab. Die Verlegung des Kupferrohres war nach dem Schmerz des Bezahlens recht angenehm, allerdings musste der Vorlauf nach kurzer Zeit wieder repariert werden, da er an der Aussenseite der Wand beschädigt wurde. Die Durchtritte durch die Wand sind dichtungstechnisch heikel. Ausserdem sind hier die Fühlerkabel für den Kollektor und die Globalstrahlung verlegt.




Hinten unsere Schorn-Steine, davor lehnt das bereits zugeschnittene Vordach.




Die Stahlstützen der Unterzüge ruhen auf Holzklötzen - hier ein recht genialer Trick zur Vermeidung von Wärmebrücken. Auf dem Fundament wird in Kürze die Esse stehen und später noch der Kaminkessel. Im Hintergrund sieht man die Wandanker, ob deren Anzahl der Zimmermann über uns lacht. Soll er.




Daraus bauen wir das Innere unseres Schornsteins...




...NICHT, sondern schon eher aus diesen Qualitätsprodukten der Fa. Erlus.




Blick ins Obergeschoss. Die PE-Folie zur Abdichtung des Betons liegt und die wichtigsten Dinge sind vorbereitet.




Unser Bad. Die Fussbodenheizung hat der Pfaui dankenswerterweise noch rechtzeitig eingebaut, Arne und ich haben Schalungen für die Dusche und die Deckendurchbrüche gebaut.




Wer sich gefragt hat, was das für Dinger auf dem Boden sind: Unsere Geschossdecke wird als Holz-Beton-Verbunddecke ausgeführt. Dazu werden in die Deckenbalken diese Anker geschraubt, die Bewegung des Betons gegenüber dem Holz verhindern sollen. Davon sind etwa 840 Stück verbaut worden. Das war zwar anstrengend, ging am Ende aber doch besser als erwartet. Extra für diesen Zweck musste ich mir einen Torx-Kasten zulegen, um das passende Aussen-Torx-Bit zu bekommen.




Blick nach Osten. Die Unterkante der Deckenverkleidung wird später genau in die Oberkante der Fensterlaibung hineinlaufen.




Erdgeschoss nach Westen. Der Bauherr hat etwas aufgeräumt.




Dieser Bursche war zwischenzeitlich an Sven's Küchentür zu Besuch, Länge etwa 9 Zentimeter. Hoffentlich hat er seine hungrigen Geschwister nicht mitgebracht...




Dr. S. beim sorgfältigen Verpacken der Schalung für die Schornsteindurchführung.




Am Vorabend des Betonierens: Alles ist soweit fertig und die wenigen
in der Decke geplanten Kabel sind verlegt. Das sind vor allem Rauchmelderkabel und einige  Beleuchtungskabel.




Das ist dann am Nachabend. Die Qualität des zusätzlich bewehrten Betons ist nicht schlecht. Der Pfaui hat bereits das Material für die Lüftung herangeschafft, damit die Decke verpackt und gedämmt werden kann.




Bis zur völligen Aushärtung des Betons nach vier Wochen wird die Decke gestützt. U.a. weil die Stützen extrem hinderlich bei allem sind, was man im Erdgeschoss anpackt, war es so wichtig, dass der Termin gehalten wurde, damit die Stützen möglichst bald wieder raus können.




Kabel-Salat ist gesund!




Die Schalldämpfer der Lüftungsanlage aus der Nähe.




So sieht die Ansicht von Nordosten derzeit aus - erinnert das nicht an ein Haus?




Etwas später habe ich die Fugen der OSB-Platten im Obergeschoss komplett und im Erdgeschoss teilweise mit Dichtungsband abgeklebt, wie hier zu sehen. Das nicht eingebaute Fenster hat der Fensterbauer - vergessen. Eigentlich hat er ja das bewegliche Wohnzimmerfenster vergessen und das Bibliotheksfenster fälschlich dort eingebaut (die Drehachse ist verkehrt). Naja, da muss er noch mal ran.




An der Esse gut erkennbar sind der Rauchgasstutzen, die Revisionsklappe und der Kondensatablauf.




Hier nochmal die Ecke mit den Solarleitungen, inzwischen ist alles wieder montiert.




Blick im OG nach Westen. Hier noch ein neues Problem: Die Fensteröffnung, in die das an der Wand stehende Fenster hinein soll, ist einen knappen halben Meter zu breit. Mehr muss man dazu doch nicht sagen...




Und zur anderen Seite, auf Bad und Schlafzimmer.

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zuletzt aktualisiert: 19. Oktober 2006