Nachruf auf einen alten Eimer (30. April - 03. Mai 2007)

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Ich gebe ja zu, sowohl den alten Schuppen zu sehr auf seine vorletzte große Aufgabe als auch die diesjährige Maifeieraktion zu sehr zu reduzieren, aber eigentlich trifft es den Kern doch ganz gut. Nach der Winterpause geht es also wieder los und ein altes Gemäuer muß dran glauben, eine Mondlandschaft wird erstellt, das umgebende Niveau steigt und eine Wasserwaage ist nicht zum Wasserwiegen da. Der Reihe nach:



Hier zeigt er noch einmal seinen schönen Rücken (Jana mag diesen Anblick besonders!), aber man sieht auch schon, daß etwas nicht stimmt...




...mit der Bausubstanz. Die "Verzerrung" der Rückwand ist übrigens wieder echt und ist nicht vom Objektiv verursacht. Nebenbei: Bleibt beim Entkernen eigentlich der Kern übrig oder wird der Kern entfernt? Komische Sprache.




Jou, so luftig war dat in dem ollen Bunker lange nech.




Die Ausfransungen in der Mauer gehen übrigens auf kindliche Schürfaktivitäten zurück. Nicht daß letztere dadurch kräftemäßig stark in Anspruch genommen worden wären...




Ansicht von der Straße. Da bleibt nicht viel mehr zu sagen...




...als daß der Gebäudezustand nicht mehr als gut einzuschätzen ist, wenn selbst unser hartgesottener Herr Statiker Stützen reinstellt.




Und hier kommen wir zum Thema. Wie bereits an anderer Stelle beschrieben, geht hier also ein weiteres kleines Stück echter Wildnis dahin, ein alle Sinne intensiv ansprechender Ort wird in Kürze nicht mehr sein...




...denn eines der Nagel-Monster ist zurückgekehrt und hat nichts Gutes vor dem Schilde. Der Catwalk wird im Zuge des Terraforming übrigens auch demontiert.




Ein letzter Blick auf das Grund-Niveau vor dem Haus. Die Stubben sind übrigens *weg*, wie man sieht...




...und ein Blick auf den den Flutgraben hinter dem Haus. Die Sohle ist schon abgesandet.  Die Zeit drängt übrigens auch aus ganz abseitigen Gründen zum Verfüllen: In der kommenden Woche kommt der Schornsteinfeger zur Abnahme der Feuerstätte - die längste verfügbare Leiter, die ihm das Besteigen des Daches ermöglichen würde, wäre viel zu kurz, müßte sie auf der Grabensohle stehen.




Deutlich unter Wohlfühlabstand vor dem Wohnzimmerfenster schwingt der Kleine nun also seinen Greifer...




... und in einer als klassisch-win-win beschriebenen Situation bilden die Reste des Schuppens nun die "Grundlage" für unsere Terasse (da kann man die Sprache wieder mögen).




Vorne naschen, hinten abschlacken. Der Bagger muß sich für diese Aktion nicht zu viel bewegen.




"Tjou, da war dann nur noch Mus über"...




... und das liegt jetzt hier. Sieht wenig aus, finde ich, wenn man bedenkt, daß das mal ein "Haus" war.




In Erfüllung einer weiteren Baggeraufgabe wird das letzte Restchen Grün vom Nachbargrundstück sorgfältig entfernt und besagte Karglandschaft geschaffen...




...was als Steilvorlage herhalten muß für: "Die Hausherrin in Betrachtung des Mondes."




Aber weiter geht's gleich und schön ausgegossen wird: Auf diesen Fundamenten entsteht die Mauer, die den Hang abfangen wird. Fortsetzung folgt.

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zuletzt aktualisiert: 19. Juni 2007