Spontan-Geburtstagsbaggerparty 16. bis 18. Juni 2006
Man stelle sich vor: Man geht Freitag morgens nichts ahnend schaffe und
am Abend findet man zwei neue Gräben auf der Baustelle vor - und
das ohne Planung! Das schafft die Mimi - an ihrem Geburtstag. Ein
ohnehin in der Nähe tätiger Baggerfahrer (ihm sei hier sehr
gedankt) erklärt sich bereit, unseren Trinkwasserleitungs-Graben
und den davon abzweigenden Graben für die Zuführung des
Elektrokabels zu ordentlichen Konditionen zu baggern. Und das
superschnell. Das heisst wir Baggern eigentlich gar nicht selbst. Ich
komme nicht mal dazu, das zu fotografieren, so bin ich damit
beschäftigt, diese Gräben schnell zu bestücken. Das
gelingt recht gut, auch angesichts der Tatsache, dass Sven mehr
und mehr mit "seiner" Baustelle beschäftigt ist und weniger mit
Hand anlegt, aber dafür immer mit Rat zur Seite steht.
Beim Bestücken der Gräben fällt auf, dass eine
Entwässerung des Carports noch nicht bedacht wurde. Ich hole das
mit Gunter nach und baue ein entsprechendes Rohr ein, bevor es zu
spät ist.

Hier ist schon vieles passiert - unter der Plane das Ende der
Trinkwasserleitung, in der Mitte nach links abzweigend der
Elektro-Stichgraben. Alle Kabel und Rohre liegen schon drin und sind
schon wieder bedeckt worden.

Wahrscheinlich ein klassischer Vertreter jener Fotos, bei deren
Betrachtung sich ausschliesslich im Mittelhirn der Bauherrschaft etwas
regt. Egal: Hier drunter liegt unser Elektrokabel und endet am Zaun
hinten, wo das gelbe Trassenband erkennbar ist.

"Hier schwitzt der Architekt noch selbst": Gunter hat, um uns eine
weitere Grobabsteckung zu ersparen, die Aussenkanten der Bodenplatte
und die Rohrdurchführungen markiert, damit die letzten
Gräben plaziert werden können. Jana baut später darauf
ein professionelles Schnurgerüst, das leider von
verschiedenen Tätern in Windeseile ruiniert wird. Aus dem noch
grösser gewordenen, abgedeckten Grabenkopf hinten lugen alle
meine Sünden hervor...

Auch das beschäftigt mich dieser Tage bei kaum erträglicher
Hitze: Der Fuchs hat uns freundlicherweise einen Hänger bereit
gestellt, um die Reste unserer Obstbäume ohne Feuer
abzutransportieren, wofür wir sehr dankbar sind. Bei diesem
Beladungsgrad belasse ich es, da die Äste immer wieder mühsam
per Körpergewicht zusammengedrückt werden müssen. Der
Haufen im Vordergrund bleibt für eine zweite Fuhre übrig.

Der Fuchsbau bietet dieser Tage einen "offenen" Anblick.

Neben dem Baugeschehen kommt es aber zu einer netten gemeinsamen
Geburtstagsparty von Jana und Miriam, die, wie sich herausstellt, beide
an demselben Datum Geburtstag haben. Leider lassen sich keine
Gäste überreden, eine Schaufel in die Hand zu nehmen....
Fritze hat sich an Bowle zu gütlich getan und hat hier seinen
ersten Schwips.

Mika und Joschka - unmöglich ohne Verwacklung zu fotografieren.

Und das war noch nicht alles....

Zwischen all dem Baudreck muss auch mal wieder ein Idyll zu sehen sein - vom Morgen desselben Tages.
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zuletzt aktualisiert: 03. Juli 2006